Russische Fans suchen Auswahlspieler per Internet
Interessenten müssten den Ball ins Tor schießen können, die russische Nationalhymne beherrschen, die Fußballregeln kennen und dürften sich nicht prügeln. Russland hatte das Relegationsspiel in Slowenien 0:1 verloren. Damit verpasste die Elf von Trainer Guus Hiddink trotz eines 2:1-Hinspielsieges die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Südafrika.
Bewerber sollten nicht rauchen und trinken, heißt es in dem "Arbeitsangebot". "Sie werden manchmal (etwa drei bis viermal pro Jahr) im Ausland spielen." Reisekosten fielen jedoch nicht an. "Wenn Sie gewinnen, gratuliert der Präsident, es gibt viel Geld und vielleicht ein Auto", locken die Anhänger mögliche Kandidaten. Aber: "Wenn Sie verlieren - gibt es nichts."
Für Bewerbungen geben die Fans eine fiktive E-Mail-Adresse von Hiddink an. Ob der in Russland beliebte Niederländer das Team auch in Zukunft trainieren wird, steht aber noch nicht fest.
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