Platini: Entscheidung über EURO 2012 bis Oktober

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Zuvor hatten ihm Staatspräsident Viktor Juschtschenko und Regierungschefin Julia Timoschenko rechtzeitige Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft zugesichert. Die Ex-Sowjetrepublik steht wegen Terminproblemen beim Stadienbau in der Kritik. Platini sagte bei seinem Treffen mit Timoschenko, er erwarte von der Ukraine verstärkte Anstrengungen.
"Die Vorbereitungen sind nicht so, wie wir gedacht haben", sagte der UEFA-Präsident nach Angaben der Agentur Interfax zu Timoschenko. "Die Verantwortung für das Turnier liegt nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei mir." Die Europäische Fußball-Union droht mit der Rücknahme der Vergabe der EURO, sollten beide Länder die Fristen nicht einhalten. Timoschenko sagte, die Austragung der EURO 2012 in ihrem Land könne zu einem "internationalen Feiertag" werden. Das gesamte Kabinett sei in die Planung involviert, versicherte die pro-westliche Regierungschefin. Die Ukraine sei ein seriöser Partner für die UEFA. Am Abend traf Platini in Kiew mit Juschtschenko zusammen.
Der Staatspräsident habe ihm mündliche Garantien gegeben, dass sich das Land termingerecht auf die EURO 2012 vorbereite, sagte der frühere französische Fußball-Nationalspieler. Ende September will Platini, der zuvor bereits Polen besucht hatte, der UEFA offiziell Bericht erstatten. Eine Verlegung der EURO 2012 in ein anderes Land gilt immer noch als möglich. Die dänische Regierung hatte der Ukraine Hilfe beim Stadionbau angeboten.




















