Deutsche Volleyballer in der Testphase für Olympia
"Wir haben hart trainiert, jetzt kommt es für die Mannschaft darauf an, sich zu finden. Wir müssen wieder in die Wettkämpfe kommen und eine Stammsechs herausbilden", sagt Moculescu. Zur Vorbereitung gehören für den WM-Neunten und EM-Fünften noch ein am Pfingstsonntag beginnendes Vier-Nationen-Turnier in Leipzig (mit China, Tschechien und USA) und ein Spiel gegen die US-Volleyballer in Chemnitz (15. Mai).
Chinesen gleichen vom Stil dem Qualifikationsgegner Taiwan
"Die Chinesen verkörpern die asiatische Schule und sind mit unserem Qualifikationsgegner Taiwan vergleichbar", meint der Coach. Taiwan muss in Düsseldorf ebenso besiegt werden, wie die nach jahrelanger Durststrecke aufstrebenden Kubaner und Europameister Spanien, der als vermeintlich dickster Brocken auf dem Weg nach Peking aus dem Weg zu räumen ist.
Seit dem 27. April hat Moculescu die Spieler in der Sportschule Kienbaum versammelt und den Rhythmus von täglich zweimal Training nur am Dienstag unterbrochen, um an seinem 58. Geburtstag eine Runde Bier auszugeben. "In meinem Alter feiert man nicht mehr. Da ist man nur am nächsten Morgen müde", meint Moculescu. Er findet es viel wichtiger, "dass meine Spieler ohne Verletzung durchkommen. Ich brauche in Düsseldorf jeden guten Mann. So viele habe ich nicht."
Aus dem 18er-Kader gestrichen hat der Coach den Polen-Legionär Eugen Bakumowski (Kedzierzyn), zwei Mittelbocker, ein Zuspieler und ein Libero müssen ebenfalls noch weichen. In den Testspielen müssen die Auswahl-Asse deshalb auch in eigener Sache werben. Moculescu: "Die Ergebnisse sind erstmal nicht so wichtig. Ich will möglichst viele Sätze spielen, damit ich allen Spielern Einsatzzeiten geben kann."
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