04.07.2009
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Haas in Eile: Nach Aus gab es kein Halten mehr

Die Garanten des neuen Aufschwungs, Trainer Thomas Hogstedt und Physiotherapeut Alex Stober, will er weiterbeschäftigen. "Es spricht nichts dagegen", sagte er mit einem Lächeln. Auch das ist neu beim gewandelten Haas in Wimbledon 2009. Nach ein paar Tagen Ferien soll die US-Hartplatzsaison die Fortschritte bestätigen: Achtelfinale in Paris, Halbfinale in Wimbledon - was mögen die US Open bringen?

So weit denkt Roger Federer noch nicht. Artig lobte er seinen Freund, der es eigentlich nicht verdient gehabt habe, zu verlieren. "Es war ein sehr, sehr gutes Match", meinte der im Vorjahr von Rafael Nadal entthronte Eidgenosse. Nochmal soll ihm das nicht widerfahren, vermittelt jede seiner Gesten. Der erstmals seit seinem Titel-Debüt 2003 nicht topgesetzte Superstar will Weltrekordler Pete Sampras mit dem 15 Grand-Slam-Titel überholen und allein regieren. Und damit die Nummer eins der Tennis-Welt zurück.

Das Traumfinale gegen den Schotten Andy Murray, welches das faire Publikum in Wimbledon sicherlich in Gewissensnöte geführt hätte, ist ihm erspart geblieben. "Aus und vorbei", titelte der "Independent" am Samstag. Andy Roddick besiegte den Lokalmatador und die Hoffnung der Briten, 73 Jahre nach Fred Perry wieder einen Heimsieg feiern zu können. "Es waren gute Finals 2004 und 2005 gegen Roddick", erzählte Federer, der von 20 Vergleichen mit dem Aufschlag-Ass aus den USA 18 gewann. Klare Vorzeichen.

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