Sieg in der Vielseitigkeit - Schock in der Dressur
Für den ersten Team-Sieg der Gastgeber beim diesjährigen CHIO sorgten derweil die Vielseitigkeitsreiter. Trotz eines Patzers von Bettina Hoy schafften sie den Hattrick. Mit 140,40 Strafpunkten setzte sich die deutsche Mannschaft vor Großbritannien (173,90) und Neuseeland (250,30) durch. In der Einzelwertung gab es einen Dreifach-Erfolg: Andreas Dibowski (Egestorf) siegte mit Serve Well vor Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas und Dirk Schrade (Sprockhövel) mit King Artus.
Die zuvor führende Hoy kam nach einer Verweigerung von Ringwood Cockatoo nur auf Rang 17. "Ich bin unglaublich enttäuscht", sagte Hoy: "Ich hatte mir sehr, sehr große Hoffnungen gemacht. Ich weiß nicht, warum es passiert ist." Besonders glücklich war natürlich Andreas Dibowski. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich gewinne", sagte der 43-Jährige zum größten Einzelerfolg seiner Karriere: "Die Leistungsspitze ist so eng."
Anschließend gewann Ehning das Springen mit Siegerrunde. Im Sattel von Plot Blue setzte er sich nach fehlerfreiem Ritt in 44,38 Sekunden durch. Hinter Pénélope Leprevost (Frankreich) mit Mylord (44,72) kam der in den Niederlanden lebende Hesse Daniel Deußer mit Ornella (46,11) auf Rang drei. Zuvor hatte es in zehn Springen keinen deutschen Sieg gegeben.

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