30.10.2009
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Agassis Löwenmähne war in Wahrheit Toupet

Andre Agassi
Diese Haare waren alles andere als echt.
© afp

(miwa) - Andre Agassi beichtet in seiner Biografie, was keiner für möglich gehalten hätte: Seine Löwenmähne - sein Markenzeichen - war in Wirklichkeit ein Toupet.

Die "Bild"-Zeitung druckt schon vor der Veröffentlichung des Buches "Open: Das Selbstporträt" (erscheint am 9. November) erste Auszüge. Darin enthüllt der Ausnahme-Sportler, wie ihm schon sehr früh die Haare ausfielen und er nicht den Mut aufbrachte, es den Journalisten zu sagen. Daher entschied er sich, ein künstliches Haarteil zu tragen.

In dem Buch schreibt er auch über einen seiner schlimmsten Abende in seinem Leben - am Abend vor dem Endspiel des "Grand Slam"-Turniers löste sich das Toupet auf: "[Ich stehe] unter der Dusche und spüre plötzlich, wie das Haarteil in meinen Händen auseinanderfällt. Wahrscheinlich habe ich die falsche Haarspülung benutzt. Das Gewebe löst sich auf – das ganze verdammte Ding löst sich auf." In seiner Not rief er seinen Bruder an. Der steckte ihm die künstliche Mähne mit mehr als 20 Haarklammern fest. Und Agassi spielte am nächsten Tag so das Finale.

Während des Aufwärmtrainings betete Agassi. Jedoch nicht um den Sieg, sondern darum, dass ihm seine künstlichen Haare nicht vom Kopf fallen. Und auch während des Spiels dachte er die ganze Zeit darüber nach, was passieren wird, wenn das Toupet bei einem Sprung im Sand landet: "Ich stelle mir vor, wie Millionen von Zuschauern näher an den Fernseher heranrücken, einander mit großen Augen ansehen und in Dutzenden von Sprachen und Dialekten fragen: Sind Andre Agassi gerade die Haare vom Kopf gefallen?"

Erst seine damalige Frau Brooke Shields konnte ihn davon überzeugen, sich seine echten Haare 1994 kurz zu rasieren und sich so auch von einer Last zu befreien: "Mein Toupet war wie eine Fessel, und mein lächerlich langes, in drei verschiedenen Farben gefärbtes Haar wie die Eisenkugel, die daran hing."

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Meinungen zum Thema (133) in Sportmix
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nolopol - 10.11.2009, 10:20

Steffi liebt ihn, und gebar seine Kinder. Das allein zählt heute. Mit dem Buch will er wohl Geld verdienen. Warum nicht. Daß das Thema sehr interessant zu sein scheint erkennt man hier ob den vielen Postings. Der Mann ist Clever.

kricke - 01.11.2009, 13:46

mit toupet ? das muss ja nach so einem 5std match gestunken haben wie ein klärwerk.

tomjones - 01.11.2009, 11:11

Na Ihr Schmierfink-Journalisten. Jetzt muß der Andre Agassi noch in eine tiefe Sinnkrise stürzen, dem Alkoholismus verfallen und sich dann am Ende mit dem Nylongespann seines letzten Wimbledon-Tennisschlägers aufhängen. Das h&a... gesamten Beitrag lesen

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