31.10.2009
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DHB-Team will Turniersieg - Finale gegen Dänemark

Halle/Westfalen (dpa) - Die deutschen Handballer haben nach einem Krimi gegen Schweden den fünften Erfolg beim eigenen Supercup weiter im Visier.

Zange
Der Deutsche Michael Müller (Mitte) setzt sich mit dem Ball gegen zwei Schweden durch.
© dpa

Der WM-Fünfte musste sich nach einem Kraftakt im westfälischen Halle gegen den Rekord-Europameister mit einem 30:30 (12:15) zufriedengeben. Der Berliner Silvio Heinevetter sicherte dem EM-Vierten mit einem parierten Siebenmeter in der Schlusssekunde das Remis und die Chance auf den Turniersieg. "Mit dem gehaltenen Siebenmeter war es am Ende etwas glücklich, aber vielleicht auch ganz gerecht. Insgesamt können beide Mannschaften mit dem Ergebnis leben", sagte Bundestrainer Heiner Brand, dem anfangs Leidenschaft und Begeisterung bei seinen Spielern gefehlt hatten.

Nach einem Sieg und dem Unentschieden braucht die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Hannover in einem Finale gegen Europameister Dänemark einen Erfolg für den Triumph bei dem Vier-Nationen-Turnier. Vor 10 400 Zuschauern im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion warfen Holger Glandorf (Lemgo/5) und Lars Kaufmann (Göppingen/6) die meisten deutschen Tore. Schweden hatte sein erstes Supercup-Spiel gegen Dänemark mit 25:28 verloren. Die Dänen feierten in Halle mit dem 40:26 (17:17) gegen Norwegen den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

"Wir sind schlecht gestartet, aber wichtig war, dass wir uns da wieder rausgekämpft haben. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel zu gewinnen, aber wir sind auch nur Menschen und keine Maschinen", sagte Glandorf, der den Turniersieg weiter im Blick hat: "Klar wollen wir das Turnier gewinnen."

Zwei Tage nach dem 30:25 zum Auftakt gegen Norwegen und der dadurch geglückten Revanche für die 24:25-Niederlage bei der WM kam die deutsche Mannschaft lange nicht in Tritt. Fehlwürfe, Pfosten- und Lattentreffer kennzeichneten die verkrampfte Anfangsphase im deutschen Spiel. Im Bestreben, Tempo-Handball zu spielen, standen sich die Gastgeber oft selbst im Weg. Mehr als zehn torlose Minuten mussten die Anhänger erleiden.

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