Beben in der Bronx: Yankees zum 27. Mal Meister

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Durch das 7:3 im sechsten Spiel der World Series gegen Titelverteidiger Philadelphia Phillies kamen die Yankees zum vierten und entscheidenden Sieg in der "Best-of-seven"-Finalserie. Der mit nun 27 Titeln erfolgreichste Verein Nordamerikas ist wieder da, wo er sich selbst eigentlich jedes Jahr erwartet. "Zurück an der Spitze", titelte die Tageszeitung "New York Times".
Held des Abends unter den jubelnden Yankees war Hideki Matsui. Der Japaner war an sechs der sieben New Yorker Runs beteiligt und wurde zum wertvollsten Spieler (MVP) der World Series gewählt. "Es ist einfach unglaublich, und ich bin selbst überrascht", meinte Matsui. Für ihn war es ebenso der erste Titel wie für Alex Rodriguez, der mit weit aufgerissenem Mund und ausgestreckten Armen über den Rasen des Yankee-Stadiums lief.
Im Februar hatte der mit einem Jahreseinkommen von 32 Millionen Dollar am besten bezahlte MLB-Profi noch zugegeben, während seiner Zeit bei den Texas Rangers von 2001 bis 2003 gedopt zu haben. Nur weil es damals noch keine Dopingtests gab, kam er straffrei davon. "Als viele Leute sich zu Jahresbeginn von mir abwandten, haben meine Mitspieler und der ganze Verein zu mir gehalten - und jetzt sind wir zusammen World Champion", freute sich Rodriguez.
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