Action Collection - Edison / Chaos / Spartan

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Der Verdacht der Resteverramschung verflüchtigt sich bei Notiz der ausgewählten Filme kaum. Die personell und inhaltlich weitgehend zusammenhanglosen Produktionen "Edison", "Chaos" (beide 2005) und "Spartan" (2004) eint neben der gemeinsamen Genreidentität in erster Linie ein enttäuschendes Box-Office-Resultat in den USA.
Im Fall von "Edison" (Regie: David J. Burke) lässt die prominente Besetzung eigentlich nicht unmittelbar vermuten, man habe ein B-Movie vor Augen. Der investigative Jungjournalist Josh Pollack (Justin Timberlake) kommt einer Verschwörung in der städtischen Polizeiarbeit auf die Schliche.

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Sein Chefredakteur (Morgan Freeman) mag die Spekulationen des eifrigen Schreibers erst nicht glauben. Doch schließlich zeigt sich, dass die statistischen Erfolge in der Verbrechensbekämpfung auf willkürlichen Mordpraktiken einer offiziell geduldeten Spezialtruppe beruhen. Mit effektvollen Kameraschwenks und modernistischen Splitscreenspielereien ist der Neo-Noir-Thriller atmosphärisch dicht und solide inszeniert. Doch leidet er unter einem dramaturgisch dünnen Plot, der die Giganten Freeman und insbesondere Kevin Spacey sichtlich unterfordert.
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