Der Fuchs und das Mädchen
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Die goldene Statue durfte er damals für seine Dokumentation "Die Reise der Pinguine" entgegennehmen. Sein Nachfolgewerk "Der Fuchs und das Mädchen" (2007) erscheint nun auf DVD. Dafür wechselte er zwar das Genre, blieb jedoch seinem Thema auf der ganzen Linie treu. Der Spielfilm erzählt die Geschichte einer zarten Annäherung zwischen Mensch und Tier. Und wieder werden dem Zuschauer großartige Aufnahmen von Flora und Fauna geboten.
"Es geht um den Respekt gegenüber der Natur, den Respekt dem anderen gegenüber, um Grenzen, die nicht übertreten werden dürfen, weil sonst die Gefahr besteht, jemanden, den man besitzen möchte, zu verfälschen." Luc Jacquet hat ein Märchen geschaffen, das neben einer spannenden, klug aufgebauten Handlung am Ende selbstverständlich einen moralischen Appell bereithält. Esther Schweins führt in der deutschen Fassung als Erzählerin durch die Geschichte, die ohne erhobenen Zeigefinger auf die Bewahrung der Natur aufmerksam machen will.

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Im Zentrum der Erzählung steht ein junges Mädchen (Bertille Noel-Bruneau), das im Wald in der Nähe des Elternhauses einer Füchsin begegnet. Das scheue Tier flüchtet. Doch im folgenden Winter verbringt die Heranwachsende ihre Zeit damit, Bücher über das für sie fremde Wesen zu lesen. Als sie im Frühjahr erneut auf die Füchsin trifft, zieht diese bereits ihre Welpen auf. Nach und nach entsteht eine Bindung zwischen Mensch und Tier. Alles geht gut, bis das Mädchen die vierbeinige Freundin zu domestizieren versucht und lernen muss, dass Liebe nichts mit Besitz zu tun hat.
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