"Wir werden so schnell kein Jazz-Album herausbringen"

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Mit ihrem schroffen Sound begeisterten die drei Rocker um Sänger und Gitarrist Chris Cheney von dort an auch das Skate-Punk-Publikum in Nordamerika und Europa, das bis dahin vor allem die Klänge von Bad Religion, NOFX und The Offspring gewöhnt war. Mit den Toten Hosen tourten The Living End durch Deutschland, den endgültigen Ritterschlag erhielten sie mit ihren Auftritten bei der legendären Vans Warped Tour im Jahr 1999.
Im November geben die Aussie-Rocker wieder mehrere Konzerte in Deutschland, unter anderem in Berlin, Hamburg, München und Köln. Frontman Chris Cheney sprach mit uns über die aktuelle Europa-Tournee, ein neues Album und gute Freunde in Deutschland.
Chris, vor rund zehn Jahren seid Ihr das erste Mal in Deutschland aufgetreten, jetzt geht Ihr wieder hier auf Tour. Welche Entwicklung habt Ihr und Euer Sound in dieser Zeit genommen?
Chris Cheney: Wir haben seit 1998 fünf Studioalben veröffentlicht. In den frühen Jahren war unsere Musik vor allem von Rockabilly und Punk geprägt. Dieser rohe Sound aus unserer Anfangszeit hat sich gewandelt. Heute haben wir eine viel größere Bandbreite und verarbeiten auch Elemente aus anderen Musikrichtungen. Auch ich als Songwriter habe mich weiterentwickelt. Vor allem mein Jazz-Studium hat mir dabei geholfen.

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