Gendefekt erhöht Heuschnupfen- und Asthmarisiko
Ein genetisch bedingter Mangel an Filaggrin, einem Schlüsseleiweiß der Hautbarriere, spielt demnach eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien. Nach Angaben des Helmholtz-Zentrums gelang der Nachweis, dass rund acht Prozent der deutschen Bevölkerung bestimmte Varianten des Filaggrin-Gens aufweisen, die das Erkrankungsrisiko etwa für Neurodermitis um mehr als das Dreifache erhöhen.
Außerdem machten diese Genvarianten anfällig für Heuschnupfen und lassen das Risiko von Neurodermitis-Patienten ansteigen, zusätzlich an Asthma zu erkranken. Allergische Erkrankungen haben den Angaben zufolge in den vergangenen Jahrzehnten in den meisten Industrienationen stark zugenommen. Als Auslöser gelte eine Kombination aus genetischen und umweltbedingten Faktoren.
In jüngerer Zeit seien mehrere Gene im Zusammenhang mit allergischen Erkrankungen untersucht worden - und eines davon habe sich tatsächlich als Schlüsselfaktor entpuppt. Dieses Gen enthält die Bauanleitung für Filaggrin, ein wichtiges Eiweiß in der Hornschicht der Haut. Für die aktuelle Studie waren 3000 Schulkinder in Zusammenarbeit mit dem Haunerschen Kinderspital in München untersucht worden.
- Brav gemacht, wie wärs wenn du dich ab n... | RudiRakete, 27.08.2008, 23:07
- @rudirakete Wenn Du der meinung bist,... | cometaflint15, 31.07.2008, 11:37
- Schönes Allgemeingelaber, aber offensich... | RudiRakete, 29.07.2008, 17:21

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