Wie Salamander-Glieder nachwachsen

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Demnach entwickeln sich die Axolotl-Glieder nicht wie bisher angenommen aus Alleskönner-Zellen (pluripotenten Zellen). Sie bilden sich vielmehr aus Zellen, die sich ähnlich wie beim Säugetier nur noch in bestimmte Gewebe entwickeln können. Dennoch wachsen beim Axolotl Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns vollständig und funktionstüchtig nach. Die von Prof. Elly Tanaka geleitete Studie wird im Wissenschaftsjournal "Nature" präsentiert.
"Zum ersten Mal wurde festgestellt, dass sich die Zellen im Regenerationswunder Axolotl wie Zellen in Säugetieren verhalten und nicht so verschieden von unseren sind", so Prof. Tanaka. Sie müssten zwar auch eine Art Rückprogrammierung durchlaufen. Für die medizinische Forschung sei es aber wichtig, dass sie nicht komplett bis zu Alleskönner-Zellen zurückprogrammiert werden. In weiteren Studien will Tanaka sich nun mit verschiedenen, für die Regeneration wichtigen Genen beschäftigen.
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Das Forscherteam konnte erstmals ein fluoreszierendes Protein in das Erbgut des Axolotls einbringen und so das Schicksal einzelner Zellen und Gewebe nachverfolgen. Über der Wunde bilden sich demnach verschiedene Vorläuferzellen mit begrenztem Entwicklungspotenzial. "Die meisten Zellen sind auf ihre eigene Gewebeidentität beschränkt, wobei das Hautgewebe das flexibelste von allen ist", erläuterte Prof. Tanaka. So produziere Hautgewebe bei der Regeneration zwar Knorpel und Sehnen, aber keine Muskelzellen. Knorpel bildet kein Muskelgewebe, sondern meist wieder Knorpel, Muskel hingegen entwickele kein Knorpelgewebe, sondern beschränke sich auf die Bildung von Muskel.
Bisher habe man angenommen, dass sich während der Regeneration nach einer Verletzung beim mexikanischen Schwanzlurch Axolotl Gewebe von Gliedmaßen in Alleskönner-Zellen zurückentwickle und daraus dann alle neuen Zellen entstünden.
(Fachartikelnummer: DOI 10.1038/nature08152)
@BisschenDenker bleibt nur die Hoffnung, dass neue Begehrlichkeiten anders als zu jener Zeit entfaltet werden. Da ist eine solche Forschungsrichtung eher zu begrüssen, als Menschenversuche.
Lupostom - 04.07.2009, 16:01... wir sind natürlich keine !!! Axolotl ...
Lupostom - 04.07.2009, 16:00das wird alles auch für unsere Ur - Ur - Ur oder was auch immer -Enkel keinen Nutzen haben ... ganz einfach weil wir eine Axolotl sind !!!
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