Tierische Filmstars: Viel harte Arbeit und Training

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Hund "Kira" lässt sich das Fell abwechselnd von seiner hübschen Kollegin Fischer und einer seiner Betreuerinnen kraulen. Die Eselin "Karina" rupft genüsslich an langen Gräsern. Kater "Kimba" döst vor sich hin und Hahn "Karl-Heinz" vergnügt sich in einem Käfig mit drei Hennen. Etwas abseits wartet sein Stunt-Double "Kurt" auf seinen Einsatz: Er ist der Spezialist für Action-Szenen wie vom Rücken des Esels flattern.
Die weltberühmte Pyramide der Tiere klappt jedoch nur mit Tricktechnik. "Die Katze würde sich nie auf den Hund stellen", betont Heyse. "Das wäre für den wegen der Krallen auch sehr unangenehm." Der Berliner Tricktechniker Nhat Quang Tran verfolgt deshalb am Set jede Bewegung der Tiere, um später am Computer die Pyramide möglichst realistisch nachstellen zu können. Auch für die Mundbewegungen der sprechenden Filmtiere ist er zuständig, denen Mario Adorf, Bastian Pastewka, Hannelore Elsner und Harald Schmidt ihre Stimmen leihen werden.
Trotz all der Mühe und des harten Trainings - im Vergleich zu den menschlichen Schauspielern erhalten die Tier-Mimen nur eine geringe Filmgage. Und auch ihnen kann es manchmal ergehen wie ihren zweibeinigen Kollegen. Bei Heyse zu Hause sitzt zurzeit eine Ente beschäftigungslos in ihrem Käfig. Eigentlich sollte sie auch eine Rolle in "Nils Holgerson" übernehmen, sagt Heyse. "Sie wurde aber aus dem Drehbuch gestrichen."
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