Forscher präsentieren ältestes Spinnennetz

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Das Forscherteam um Martin Brasier von der Universität Oxford veröffentlichte nun den Sensationsfund im "Journal of the Geological Society". Die Hobbygeologen hatten den Bernstein bereits vor einigen Jahren nahe der Hafenstadt Hastings entdeckt.
Der Hastings-Bernstein entstand nach Brasiers Einschätzung, kurz bevor sich die ersten Blütenpflanzen entwickelten. "Dieser Bernstein ist äußerst selten - er stammt aus der Urformation der Kreidezeit, womit er eines der ältesten Bernsteine mit Einschlüssen überhaupt ist", sagte der Pflanzenforscher laut Mitteilung vom Samstag. Damit gab es die Spinnen schon zu Zeiten der Dinosaurier. Die Fäden stammen von einer Spinnenart, die der Gartenspinne ähnelt. An den Spinnennetzfäden hängen sogar noch die arttypischen klebrigen Tröpfen, die zum Fang der Beute dienten.
Das Forscherteam geht davon aus, dass das Spinnennetz im Harz eingeschlossen wurden, das damalige Bäume wahrscheinlich infolge eines Feuers absonderten. Das Harz sei dann in einem großen Seebett abgelagert worden, wo es ein fester Schmuckstein wurde. Durch Erosion an der Kreideküste kam der Bernstein wieder zum Vorschein.
Neben dem Spinnennetz fanden die Forscher in dem Bernstein außerdem Pflanzenstoffe und uralte Kleinlebewesen aus der Zeit der Dinosaurier. Die Wissenschaftler glauben auch den ersten Beweis für Actinobacteria, artenreiche Bakterienstämme, gefunden zu haben. Die kleinen Organismen zersetzen Holz und Harz in Erdbodenpartikel.
die spinnen, die Briten. Lol.
CenturioK1 - 01.11.2009, 16:10Unsere Vergangenheit kennen wir bald perfekt - aber den Hunger und den Krieg können wir so nicht bekämpfen.
Capitahnsky - 01.11.2009, 14:27ja ja die Spinnen... ist mir schon klar,warum die nicht die Krone der Schöpfung geworden sind. Wenn man das reissfesteste Garn der Welt herstellen kann,dann mischt man doch die Textilbranche auf. Die müssten Firmen gründen,Fabriken b... gesamten Beitrag lesen
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