Rote Liste: Amphibien am meisten bedrohte Tiere

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Das geht aus der am Dienstag veröffentlichten jüngsten Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) in Gland in der Schweiz hervor. Von den auf der Welt bekannten 6285 Amphibienarten sind knapp ein Drittel (1895 Arten; 30 Prozent) vom Aussterben bedroht. Dies gilt auch für 21 Prozent der bekannten Säugetiere, zwölf Prozent der Vögel, 28 Prozent der Reptilien und 37 Prozent der Süßwasserfische. Bei den Pflanzen gelten sogar 70 Prozent als akut gefährdet
Insgesamt sind von den 47 677 untersuchten Tier- und Pflanzenarten 17 291 vom Aussterben bedroht, ein Anstieg im Vergleich zur vorigen Erhebung Mitte dieses Jahres. Nach Angaben von IUCN-Expertin Jane Smart kann es keinen wissenschaftlichen Zweifel geben, dass die ernsthafte Bedrohung der Arten ansteigt. Das für das kommende Jahr gesetzte UN-Millenniumsziel, die Aussterberate deutlich zu senken, werde nicht erreicht, berichtet die Umweltorganisation. Die Rote Liste der IUCN gilt als weltweit gültiger Maßstab für die Artengefährdung.
Als Beispiel für die Bedrohung der Amphibien durch den Menschen wird etwa die Kihansi-Gischtkröte (Nectophrynoides asperginis) angeführt. Sie lebte nur in einer Schlucht des Kihansi-Flusses in Tansania. Da für ein Kraftwerk das Wasser zu 90 Prozent umgeleitet wurde, gilt die Art, die einst eine Population von 17 000 Tieren umfasste, als ausgestorben.
Betroffen bei den Säugetieren ist erstmals das mäuseartige Nagetier Voalavo (Voalavo antsahabensis), das auf Madagaskar lebt. Es ist in seinem Lebensraum durch Wild - und Feuerrodungen im Regenwald gefährdet. Bei den Reptilien etwa sind 165 gefährdete Tiere neu auf die Rote Liste gekommen, darunter der Panay-Waran (Varanus mabitang), eine Früchte fressende Echse von den Philippinen. Sie wird als Nahrungsmittel gejagt und verliert ihre Lebensräume durch die Ausdehnung der Landwirtschaft und Besiedlung.
Bei den Pflanzen verzeichnet die Liste insgesamt 8 500 von den 12 151 bekannten Arten als gefährdet. Davon sind 114 bereits verschwunden oder existieren nur noch in ganz wenigen Exemplaren als Züchtungen. Dazu gehört etwa das Ananasgewächs "Königin der Anden" (Puya raimondii), das im Verlauf seines Wachstums von 80 Jahren nur einmal Samen erzeugt.

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ja ,ja wir mentschen rotten eben alles aus was uns so über den weg des "Fortschrits" läuft zum schluss vieleicht sogar noch uns selbst .....
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