Invasion giftiger australischer Rotrückenspinnen in Japan

© AFP/Australian Museum
Die vermutlich als blinde Passagiere auf Frachtschiffen eingeführten Krabbeltiere seien in Japan auf dem Vormarsch, sagte Toshio Kishimoto vom Japanischen Wildtierforschungszentrum. Die Spinnen mit der auffälligen roten Rückenzeichnung hätten bereits in großer Zahl die Region Osaka befallen und breiteten sich jetzt in Richtung auf die Hauptstadt Tokio aus.
Wenn sie sich einmal verbreitet hätten, seien sie nur schwer zu bekämpfen, warnte der Experte. Laut Presseberichten wurden allein in der Präfektur Osaka schon rund zwölf Menschen von den Giftspinnen gebissen. Ein Sechsjähriger musste im Juni mit einem Gegengift behandelt werden. Das Gift der Rotrückenspinne sei stark und besonders für geschwächte Menschen, Kinder und alte Leute gefährlich, sagte Kishimoto.
In Australien starben bereits zahlreiche Menschen durch den Biss der Spinnen, der ein starkes Nervengift enthält. Die Tiere verstecken sich oft in Schuppen, in vor die Tür gestellten Schuhen oder unter Toilettensitzen. Die Japaner müssten besser über die Achtbeiner aufgeklärt werden, forderte der Wildtierspezialist. So sollten sie beispielsweise bei der Reinigung von Gräben Schutzhandschuhe tragen.
© AFP

Spinne aus Sumatra heißt Udo Lindenberg
Prominente Namen sollen die Bedeutung der Arten hervorheben. mehr
Didi-Nanana?
DaVinci42 - 26.11.2009, 10:51Die spinnen, die Forscher :-))
Termaldetonator - 26.11.2009, 10:49Obacht! Die Insekten und Spinnentiere werden die Herrschaft über den Planeten übernehmen. Ausserdem: SIE sind unter uns. Und ausserdem: Bielefeld gibt es gar nicht! :-)
Die Waffen der Pflanzenwelt
So setzen sich Rosenkohl und Co. gegen Schädlinge zur Wehr. mehr
Zwei in USA geborene Pandabären finden neue Heimat in China
Inmitten angespannter politischer Beziehungen haben China und die USA die alte Tradition der "Panda-Diplomatie"... mehr
































