02.07.2009
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Die Sterne im Juli - Hochsommer am Firmament

Bullet-Cluster
Der Sternenhimmel fasziniert viele Menschen (Symbolbild).
© X-ray: NASA/CXC//CfA/M.Markevitch; Optical and lensing map: NASA/STScI, Magellan/U.Arizona/D.Clowe

Hamburg (dpa) - Der abendliche Sternenhimmel zeigt nun eindeutig hochsommerlichen Charakter. Das Sommerdreieck steht hoch am Südosthimmel. Es setzt sich aus den drei hellen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler zusammen.

Hoch im Westen strahlt der orange Arktur, Hauptstern im Bild des Bootes. Wega und Arktur sind die beiden hellsten Sterne des Nordhimmels. Sie leuchten als erste in der hereinbrechenden Abenddämmerung am Firmament auf. Beide Sterne sind vergleichsweise nahe. Wegas Licht ist 25 Jahre zur Erde unterwegs, Arktur ist 38 Lichtjahre von uns entfernt. Wega strahlt ein weißes Licht mit einem bläulichen Schimmer aus und leuchtet 50mal heller als unsere Sonne.

Der Große Wagen hat mit seinem Abstieg begonnen. Seine Deichsel zeigt nach oben, der Wagenkasten hängt nach unten. Das Himmels-W, die Kassiopeia, beginnt hingegen mit dem Aufstieg zum Zenit. Zwischen Kleinem Wagen, Zenit und Großem Wagen schlängelt sich der Drache hindurch. Das Sternbild Drache ist nicht leicht auszumachen, setzt es sich doch durchwegs aus lichtschwachen Sternen zusammen, die an unserem durch irdischen Lichtsmog aufgehellten Nachthimmel nur schwierig zu auszumachen sind. Am leichtesten ist noch der Drachenkopf zu erkennen, der von einem kleinen Sternenviereck gebildet wird, das am Abendhimmel gegen 23.00 Uhr fast genau über unseren Köpfen im Zenit steht.

Der Skorpion hält sich knapp über dem Südhorizont auf. Sein hellster Stern Antares ist kaum zu übersehen. Er leuchtet in einem rötlichen Licht und gehört zur Klasse der roten Überriesensterne. Im riesigen Gasleib von Antares hätte bequem unsere Sonne samt der Erdbahn Platz! Die Bezeichnung Antares stammt aus dem Griechischen und bedeutet Gegenspieler des Mars. Denn er gleicht dem roten Planeten an Farbe und Helligkeit. Zudem hält er sich im Tierkreis auf, so dass mancher Beobachter diesen Fixstern schon mit dem Planeten Mars verwechselt hat.

Am 7. Juli zeigt sich die kleinste Vollmondscheibe des Jahres, wenn der Mond mit 406 230 Kilometern Distanz in Erdferne steht. Zum Vollmondtermin um 11.21 Uhr wandert der Mond durch den Halbschatten der Erde. In Mitteleuropa entgeht uns diese Halbschattenfinsternis, da der Mond vor Beginn bei uns untergeht. In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli wandert der abnehmende Mond dann nördlich am Jupiter vorbei, und am 18. Juli bedeckt die Sichel des abnehmenden Mondes in den Morgenstunden einige Sterne der Plejaden im Stier.

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Meinungen zum Thema (1) in Weltraum
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hexvomberg - 02.07.2009, 13:41

Zitat: "Am 20. Juli verlässt sie das Sternbild Zwillinge und wechselt in das Sternbild Krebs." Anmerkung: Wie außergewöhnlich!!!

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