ESA-Direktor: Ständige Fortschritte

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Die Klima- und Umweltforschung vollzieht mit derartigen Instrumenten gegenwärtig einen Schritt zur Routinebeobachtung, wie ihn die Wettersatelliten vor 30 Jahren gegangen sind. Das sagte der ESA-Direktor Volker Liebig (53) im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der in München aufgewachsene Geophysiker ist für die hunderte Millionen Euro teuren Satellitenmissionen verantwortlich. In den kommenden Jahren sollen im Bereich des ESA-Programms "Lebender Planet" vier weitere künstliche Trabanten folgen.
Herr Liebig, es gibt bereits etliche Satelliten, die die Erde beobachten. Warum braucht Europa immer neue fliegende Himmelskörper?
Liebig: "Es gibt viele. Das ist vollkommen richtig. Aber die Technik macht ständig Fortschritte. Das heißt, wir können jetzt Dinge beobachten, die wir vor ein paar Jahren noch nicht beobachten konnten. Und Wissenschaftler sind natürlich sehr erpicht darauf, immer mehr Parameter unseres Systems Erde besser zu erforschen. Wir haben globale Fragestellungen - zum Beispiel im Bereich Klimawandel. Da ist der Satellit ein sehr gutes Mittel, um einen raschen Überblick zu bekommen. Ein Klimamodell kann zum Beispiel nicht mit Daten nur aus einer Region arbeiten. Es braucht globale Daten und die bekommt man am besten vom Satelliten."
Ist es durch die Diskussion um den Klimawandel einfacher geworden, Geld für solche Projekte zu bekommen?
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